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Stiftung
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2007 Kinderbetreuung und mehr Geld reichen nicht Bischof: Umdenken der Gesellschaft für notwendig Magdeburg (pbm) – Kinder sollten nach Ansicht des Magdeburger Bischofs Gerhard Feige nicht als „lästig oder störend“ empfunden werden. „Es befremdet und bedrückt, dass Kinder als hinderlich und als Last empfunden werden“, sagte Feige anlässlich der Feier zum fünfjährigen Bestehen der Stiftung Netzwerk Leben am Mittwochabend in Magdeburg. Der Staat aber auch jeder Einzelne seien gefordert, das nötige „Umdenken“ in der Gesellschaft zu bewirken. Bereits im persönlichen Umfeld sei mit „ein wenig mehr guter Absicht und dem nötigen Engagement schon viel zu erreichen“. Allein wegen mehr Geld und einer besseren Kinderbetreuung entschieden sich wohl nur wenige Frauen und Männer für ein Kind.
Inmitten des Stiftungsvorstands: Bischof Dr. Gerhard Feige mit den beiden Hauptpersonen und dem "Macher" des neuen Werbefilms für Netzwerk Leben. Von links: Maria Faber, OR Ulrich Lieb, Beate Bettecken, Dr. Reinhard Grütz, Bischof Feige, Nicole Feil mit ihrer Tochter Lea, Wolfram Christ, Klaus Skalitz. Ein gutes Beispiel für das geforderte „Umdenken“, so der Bischof weiter, gebe die Stiftung Netzwerk Leben. In ihr wirkten „tatsächlich ganz viele Personen und Initiativen“ zusammen, um gemeinsam „dem Leben auf die Beine zu helfen“. Laut Feige setzen im Namen der Stiftung mittlerweile mehr als 150 ehrenamtliche Frauen und Männer in mehreren Orten des Bistums für Schwangere und junge Familien in Not ein. Sie helfen unter anderem bei der Kinderbetreuung, bei Behördengängen oder beim Renovieren. Jeder Netzwerkpartner bringe etwas von seinen Möglichkeiten ein, wodurch ein breit gefächertes Angebot entstehe.
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